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Mietschulden in Sachsen sinken

Sachsen folgt dem bundesweiten Trend. Seit 2006 haben sich die Mietschulden bei den im vdw Sachsen organisierten Wohnungsunternehmen fast halbiert. Nicht in jeder Situation ist das aber positiv zu interpretieren.

5. August 2016

Dresden. Durch Nichtzahlung der Nutzungsgebühr bzw. der Miete sind bei den Mitgliedsunternehmen des vdw Sachsen im Jahr 2015 Mietschulden von rund 25 Millionen Euro entstanden. Das sind etwa 3 Prozent weniger als noch im Jahr davor (mit rund 26 Millionen Euro) und knapp 46 Prozent weniger als noch im Jahr 2006 (mit rund 46 Millionen Euro).

Dementsprechend ist der Anteil der Mietschulden an den jährlichen Gesamtmieteinnahmen der Unternehmen des vdw Sachsen ebenfalls rückläufig. Im Jahr 2013 betrugen die Mietschulden 5,5 Prozent der Jahressollmiete, 2014 noch 4,1 Prozent und Ende 2015 waren es 3,9 Prozent der Jahressollmiete.

Sachsen folgt damit dem bundesdeutschen Trend (siehe separate Pressemitteilung unseres Bundesverbandes GdW  PM_gdw_Mietschulden.pdf (211 Downloads) ).

Der GdW führt diese positive Entwicklung auf die wirtschaftlich stabile Lage, ein aktives und soziales Vermietungs- und Mietschuldenmanagement sowie eigene Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler zurück. Dieser Interpretation schließt sich der vdw Sachsen an. „Das zeigt, wie engagiert und verantwortungsbewusst unsere Mitgliedsunternehmen agieren“, erklärt dazu Rainer Seifert, Verbandsdirektor des vdw Sachsen.

Er mahnt aber an, dass diese Zahlen nicht zwingend immer auch eine bessere wirtschaftliche Lage der Wohnungsunternehmen bedeuten. „Zum Teil sind hohe Schuldenbeträge abgeschrieben worden, weil sie nicht mehr oder nur mit einem nicht zu rechtfertigenden Aufwand eingefordert werden konnten.“ Diese Summen tauchen nicht mehr in der Statistik auf. „Sie bedeuten für die betroffenen Unternehmen aber dennoch einen schmerzlichen Einnahmenverlust“, erläutert vdw-Verbandsdirektor Rainer Seifert

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Der vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. vertritt 126 Wohnungsunternehmen, die mit rund 316.000 Wohnungen etwa 23,7 Prozent, also fast ein Viertel des Mietwohnungsbestandes in Sachsen bewirtschaften. Lebendig sowie vielfältig sind die kommunalen und genossenschaftlichen sowie privaten und kirchlichen Wohnungs- und Immobilienunternehmen mit unterschiedlichsten Geschäftsmodellen. Sie profitieren von einer starken, verlässlichen Gemeinschaft.

 Der Verband ist zudem stolz auf seine Anzahl von 20 Fördermitgliedern. Durch diese mit der Immobilienwirtschaft verbundenen Unternehmen anderer Branchen werden wichtige Schnittstellen geschaffen und Synergieeffekte möglich. Mit einem leistungsstarken Team gut vernetzter Spezialisten nimmt der Verband Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen und prägt das Bild der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Freistaat Sachsen mit.

Pressemitteilung als Pdf:  PM_vdw_Mietschulden.pdf (118 Downloads)

Grafik als Pdf:  Grafik_vdw_Mietschulden.pdf (118 Downloads)

Pressemitteilung des GdW:  PM_gdw_Mietschulden.pdf (211 Downloads)

Grafik des GdW:  Grafik_gdw_Mietschulden.pdf (90 Downloads)