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Kommunale Wohnungswirtschaft begrüßt Pläne für Förderung sozialen Wohnungsbaus in Sachsen – fordert aber Bildung von Metropolregionen

Abwanderungseffekte dürfen nicht noch künstlich verstärkt werden

22. November 2016

Der vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen e.V. begrüßt die Pläne für eine Unterstützung des sozialen Wohnungsbaus in Sachsen. „Diese Förderung darf aber nicht an den Grenzen der beiden großen Städte Leipzig und Dresden enden“, erklärt dazu Rainer Seifert, Direktor des vdw Sachsen. „Bereits in der Phase der Anhörung zu der angedachten Richtlinie haben wir darauf hingewiesen, besser Metropolregionen zu bilden.“ (Eine Karte der angedachten Metropolregionen finden Sie in der Anlage). Diese sollten nicht nur das Umfeld von Leipzig und Dresden umfassen, sondern auch das von Chemnitz. Damit solle verhindert werden, dass die Anziehungskraft der beiden größten sächsischen Städte und damit die Abwanderung aus anderen Gebieten noch vergrößert wird. „Die Förderung darf nicht dazu führen, dass in Dresden und Leipzig für sozial schwächere Mieter günstigere Wohnbedingungen existieren, als im Umland“, führt Verbandsdirektor Rainer Seifert weiter aus. Das wäre eine Marktverzerrung und würde die in jüngster Zeit viel diskutierten Schwarmeffekte nur noch verstärken. „Die Förderung muss daher auf die Regionen um die drei größten sächsischen Städte ausgeweitet werden und die Kriterien für den Erhalt von Zuschüssen müssen entsprechend angepasst werden“, erläutert Rainer Seifert.

Karte der geforderten Metropolregionen:
karte_metropolregionen_sn

Download der Pressemitteilung:
pm_metropolregionen