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Eine Bleibe und dann vergessen!

Wohnungswirtschaft Sachsen fordert mehr Unterstützung bei der Sozialarbeit im Rahmen der Fürsorge für unsere Mütter und Väter, Bedürftige und Zugewanderte

14. Oktober 2016

Der vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. appelliert an die Verantwortung der Politik bei der Versorgung von Menschen, die unsere Hilfe brauchen. „Eine Unterkunft allein ist noch lange keine wirkliche Lösung“, erklärt Rainer Seifert, Verbandsdirektor des vdw Sachsen, anlässlich einer Veranstaltung von Unternehmern am heutigen Freitag, 14. Oktober 2016, in Dresden. Er bezieht sich dabei auf die oft unzureichende Betreuung von Menschen die auf unseren Beistand angewiesen sind. „Egal welcher Art“, erläutert Rainer Seifert weiter. Viel zu oft werde nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ verfahren, kritisiert der Verbandsdirektor. „Die Sozialarbeit im Rahmen der Fürsorge für unsere Mütter und Väter, Bedürftige und Zugewanderte muss entscheidend intensiviert und ausgebaut werden.“

Die vor allem kommunalen/städtischen Wohnungsgesellschaften fühlen sich häufig mit diesen Herausforderungen allein gelassen. „Dabei tun wir schon viel mehr als von Vermietern üblicherweise erwartet wird“, berichtet Rainer Seifert. Die im vdw Sachsen organisierten Unternehmen haben in den vergangenen Jahren hohe Millionenbeträge investiert, um die Wohnungen altersgerecht auszubauen und geben darüber hinaus auch denjenigen eine Heimstätte, die woanders nicht gern gesehen oder abgewiesen werden. „Wenn es um Sozialwohnungen oder die Unterbringung von Flüchtlingen geht, dann denkt die Politik gern an uns“, beschreibt der Verbandsdirektor die Situation. „Dann hört es aber meist auch schon auf.“ Der vdw Sachsen hat deshalb in eigener Initiative ein Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramm angeregt und mit der „Leistelle Zuwanderung“ bereits vor über einem halben Jahr ein Projekt im IQ Netzwerk (Integration durch Qualifizierung) Sachsen ins Leben gerufen, das seinesgleichen sucht.

„Um Vereinsamung, sozialer und gesellschaftlicher Isolation und Parallelgesellschaften entgegenzutreten, muss aber von der Politik zusätzliche Unterstützung kommen“, mahnt Rainer Seifert an. Diese erachtet er insbesondere bei der Finanzierung von auf Sozialarbeit spezialisiertem Personal in den Wohnungsunternehmen für notwendig.

Pressemitteilung „Mehr Sozialarbeit“