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Warum ist es auf deutschen Baustellen so sauber?

29. Juni 2016

Im Rahmen einer Veranstaltung des Managerprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie „Fit for Partnership with Germany“ besuchte eine Gruppe von russischen Managern und Architekten das Neubauvorhaben der Wohnungsgesellschaft Freital mbH, um sich vor Ort über die baulichen Aktivitäten von sächsischen Wohnungsunternehmen im Bereich des Einsatzes Erneuerbarer Energien, des energetischen Bauens sowie den Einsatz von energieeffizienter Gebäudetechnik zu informieren. Bereits im vergangenen Jahr besuchte eine andere Gruppe von russischen Managern den vdw Sachsen und informierte sich über die energetischen Anforderungen im Wohnungsbau in Deutschland sowie deren Umsetzung, insbesondere bei der Ertüchtigung von denkmalgeschützter Bausubstanz.

Mit dem Neubauvorhaben realisiert die Wohnungsgesellschaft Freital mbH ihr erstes Neubauvorhaben in der Geschichte der Wohnungsgesellschaft. Am Raschelberg in Freital entstehen 20 hochwertige 3- und 4-Raumwohnungen, verteilt auf zwei Gebäude.

Um den russischen Teilnehmern den Aufbau und den Einsatz von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS-Systemen) zu erläutern, gab es einen einführenden Termin in der Niederlassung der Fa. sto in Heidenau. Bereits hier verfolgten die Teilnehmer mit regem Interesse die Ausführungen. Dieses Interesse setzte sich auf der Baustelle in Freital fort und die Teilnehmer diskutierten die vorherigen theoretischen Ausführungen am praktischen Beispiel. Der Geschäftsführer, der Prokurist und der technische Leiter der Wohnungsgesellschaft sowie der Vertreter des planenden Ingenieurbüros standen den Teilnehmern Rede und Antwort zu den praktischen Fragen. Hier diskutierten Bauherren und Bauleute unter sich und wo die Übersetzung an Ihre Grenzen kam, halfen Bleistift und Papier weiter, um Bauausführung, Normmaße und konstruktive Details zu diskutieren. Mit einem Blick über die Baustelle und erstaunter Verwunderung stellten die russischen Teilnehmer fest, wie sauber es auf deutschen Baustellen zugeht.

Das Interesse der Teilnehmer war derart groß, dass die Besichtigung abrupt abgebrochen werden musste, um nicht mit zu großem Zeitverzug die nachfolgenden Termine der Gruppe zu gefährden.