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Dataport als Alternative zu Microsoft?

Insider

12. Juni 2020

Still hat die Stadt München ihre Softwarestrategie von Windows wieder zu Linux geändert (Ziel 2026), um der Herstellerabhängigkeit von Microsoft zu entfliehen. Sie folgt damit einem Trend, der auch von der Datenschutzaufsicht befürwortet wird.

Open-Source-Software idealerweise „on premise“bzw. „on prem“ ist der Favorit der Datenschutzaufsicht, nicht nur bei Videokonferenzsystemen.

Für öffentlich Stellen, insbesondere Behörden, gibt es tatsächlich einen Dienstleister, der bereits Alternativen zu Office und Co. entwickelt. Hinzukommt der politische Wille aus Berlin und einzelnen Bundesländern.

Dataport mit seinen Standorten in Norddeutschland und Mitteldeutschland (Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg – Vorpommern, Sachsen-Anhalt) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und entwickelt mit dem Projekt Phoenix einen cloudbasierten Webarbeitsplatz für den öffentlichen Sektor. Auf Basis von Open Source Software soll bis zum Herbst 2020 eine Plattform reif sein, welche Anwendungen für E-Mail, Kalender, Videochats, Textverarbeitung bereitstellt.

Für kommunale Wohnungsbauunternehmen eine interessante Alternative? Für ein Fazit ist es noch zu früh, aber eine ernste Konkurrenz kann Microsoft nicht schaden.

Wenn Sie Interesse an einer Fortbildung zu diesem Thema und der

Erfüllung der Weiterbildungspflicht nach § 15b MaBV

haben, nutzen Sie sich doch unser Seminar- und Webinarangebot für die Wohnungswirtschaft .

Thilo Zachow

Referent für Datenschutz beim vdw Sachsen

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Informationstechnologierecht

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Datenschutzbeauftragter (TÜV zertifiziert)

Informationssicherheitsbeauftragter (bitkom zertifiziert)