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Geschäftsführerseminar 2017 des vdw Sachsen in Bad Schandau

13. Dezember 2017

 

 

Das alljährliche Highlight des vdw Sachsen zum Jahresende führte die Geschäftsführer des Verbandes am 07. und 08.12.2017 in die wunderschöne Sächsische Schweiz nach Bad Schandau. Der vdw Sachsen begrüßte 70 Geschäftsführer sowie weitere Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik.

Nach der Eröffnung durch den Verbandsdirektor des vdw Sachsen, Rainer Seifert, sprach Thomas Kunack, Bürgermeister von Bad Schandau, das Grußwort. Er stellte u. a. dar, dass der Tourismus als Wirtschaftsfaktor das Zugpferd für die Stadt und die Sächsische Schweiz ist. Neu ist auch die Winterkampagne „WinterTräume Sächsische Schweiz“ mit Bad Schandau als Teil der Kampagne. Des Weiteren gab Thomas Kunack interessante Einblicke in die Infrastruktur, Kommunale Vermietung sowie einen Ausblick über zukünftige Projekte der Stadt.

Unter dem neuen vdw-Label „vdwInside“ folgten zwei spannende Vorträge. Das Label charakterisiert die verbandseigenen Tätigkeiten und damit verbundene Impulse. Dem angeschlossen steht der fachliche Austausch untereinander, um somit über die Inhalte sprechen und diese für die Unternehmen im vdw Sachsen adaptieren zu können. Jürgen Scheible, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna mbh, sprach zu diversen, spannenden Marketingmaßnahmen des eigenen Unternehmens. Das Unternehmen ist crossmedial sehr gut aufgestellt und kann aufgrund vielfältiger Aktionen die Medienbreite dementsprechend nutzen. Für die Geschäftsführer des Verbandes waren viele Ideen und Anregungen dabei. Im Anschluss sprach Wulf-Dietrich Schomber, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft m.b.H. Kamenz, zu einem weiteren wichtigen Thema. „Der mobile Arbeitsplatz – die digitale Transformation aus Mitarbeitersicht“, ein aktuelles Thema, welches immer mehr Einzug in die Wohnungswirtschaft hält. Das Human Resource Management verändert sich auch aufgrund der Digitalisierung, Aufgabenprozesse wandeln sich, die Akzeptanz hierfür wird auf unterschiedlichsten Ebenen herausgestellt, Wulf-Dietrich Schomber sprach dazu aus eigener unternehmerischer Sicht.

Stefan Reusch, Moderator beim Westdeutschen Rundfunk sowie Südwestrundfunk, rettete zum Tagungstagesabschluss das Jahr, besser gesagt „Reusch rettet 2017“. Ein kabarettistischer Jahresrückblick, der reichlich zum Lachen anregte.

Nach einer kurzen Pause trafen sich alle Teilnehmer des Geschäftsführerseminars vor dem Hotel. Der Verband hatte eine Stadtführung organisiert und danach ging es mit dem Historischen Personenaufzug von Bad Schandau über die Dächer der Stadt. Hoch oben wartete in der Baude des Aufzuges mit einem tollen abendlichen Blick Glühwein und Apfelpunsch auf alle. Den Abschluss des ersten Tages charakterisierte später das gemeinsame Abendessen mit vielen interessante Gesprächen zu allen Themen rund um die Wohnungswirtschaft.

Burkhard Ehlen, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Oberelbe GmbH, startete mit seinem Vortrag zum Thema „Gut wohnen, besser fahren: Busse und Bahnen für mehr Lebensqualität“ in einen spannenden zweiten Tag. Der Vortrag war der Einstieg in das folgende Podiumsgespräch zum ländlichen Raum. Die Entwicklung des ländlichen Raumes im Freistaat ist ein Kernthema des vdw Sachsen. Es gilt aktuell die richtigen Schritte zu gehen, um den ländlichen Raum weiterhin attraktiv zu halten. Das schließt das Wohnen insbesondere mit ein. Ein Indikator, ob das gelingen kann, ist die Mobilität. Burkhard Ehlen stellte die Tätigkeiten des Verkehrsverbundes Oberelbe im Freistaat heraus, charakterisierte gleichwohl Schwierigkeiten bei der Erschließung von Wohnräumen aus unternehmerischer Sicht und konnte mit dem Schlüssel der „Kommunalen Selbstverwaltung“ einen Lösungsansatz präsentieren.

Das folgende Podiumsgespräch „Die Zukunft des ländlichen Raumes weit(er) gedacht: vdw Sachsen-Indikatoren im Gespräch“ unter dem vdw-Label „vdwInside“ folgte dem Eingangsvortrag. Moderator Robert Burdy, Mitteldeutscher Rundfunk, führte durch das Gespräch und konnte auf der Bühne folgende Teilnehmer begrüßen:

  • Rainer Seifert – Verbandsdirektor des vdw Sachsen
  • Burkhard Ehlen – Geschäftsführer der Verkehrsverbund Oberelbe GmbH
  • Lars Rohwer – Mitglied des Sächsischen Landtages
  • Manfred Böhme – Verbandsdirektor Landestourismusverband Sachsen e. V.
  • Petra Sczesny – Geschäftsführerin WBG Wohnungsbaugesellschaft mbH Weißwasser.

Nicht nur die „Kommunale Selbstverwaltung“ als ein Schlüssel wurde diskutiert, gleichwohl die administrativen Zugangsvoraussetzungen bei Anträgen, der Blick über den Tellerrand wie u. a. erfolgreiche touristische Destinationen entstehen, die Wohnungswirtschaft dabei lernen und partizipieren kann sowie das Sichtbarmachen von ländlichen Highlights, die wiederum nachhaltige Impulse für Wirtschaftskreisläufe geben.

Michela Koschak, Mitteldeutscher Rundfunk, erläuterte den Teilnehmern nach dem Podiumsgespräch, auf was man beim Bauen hinsichtlich des Wetters achten soll. „Ein etwas anderer Wetterbericht für Sachsen“, der einen ganz anderen Blick auf das Wetter gab. Den Abschluss der Fachthemen markierte Pia Engel, Geschäftsführerin der WBV Wohnbau- und Verwaltungs-GmbH Coswig & WVS Wohnverwaltung und Service GmbH Coswig, mit dem „Projektequerschnitt des Fachausschusses Berufliche Bildung des vdw Sachsen“. Die Relevanz der (beruflichen) Bildung steigt stetig und der Verband erarbeitet die wichtigsten Themen mit dem Fachausschuss. Ein Schwerpunkt ihres Vortrages war u. a. das Thema Ausbildung, um morgen auf eigene Fachkräfte sicher zu(rück)greifen zu können.

Der Verbandsdirektor des vdw Sachsen, Rainer Seifert, verabschiedete alle Gäste und gab einen kurzen Ausblick zu Themen sowie Terminen in 2018. Einen besonderen künstlerischen Dank richtete er an Dirk Hübner, von Kümmel Cartoons, der den vdw Sachsen zwei Tage begleitete und alle Dozenten sowie Tagungspunkte zeichnerisch festhielt.

Der vdw Sachsen bedankt sich recht herzlich bei allen Teilnehmern und freut sich auf das kommende Geschäftsführerseminar in 2018 wieder gemeinsam mit Ihnen!