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Leipzig: Das Duncker-Viertel

Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH

Das ehemalige Arbeiterviertel im Leipziger Westen war die erste Neubausiedlung, die in Leipzig nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Zu DDR-Zeiten war das Viertel beliebt bei Jung und Alt, doch nach der Wende veränderte sich das Wohngebiet. Insbesondere junge Menschen zogen weg, das Viertel mit seinen grauen Häuserzeilen verlor zunehmend an Attraktivität. Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH erkannte, dass einzelne Sanierungsmaßnahmen nicht ausreichen würden, um das Duncker-Viertel wieder nachhaltig zu beleben.

Das umfassende Konzept zur Aufwertung des Viertels sah vor, Wohnungen in jeder Größe sowohl für junge Familien als auch für Senioren zu schaffen. Neben Grundrissveränderungen in den Häusern, die mit den Sanierungen einhergingen, bedurfte es auch eines attraktiven Wohnumfelds mit Freiflächen und reichlich Grün. Dank eines Kompromisses mit dem Denkmalschutz durfte die Wohnungsgesellschaft auch zwei Häuser abreißen und eine kleine Parkanlage errichten. Der Plan ging auf: Die Wohnungen im Duncker-Viertel sind fast komplett vermietet, für einige gibt es sogar Wartelisten.