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Vorsorge für den Ernstfall – Vorkehrungen für den Ausfall von Geschäftsführern/innen in der Wohnungswirtschaft


Zeitraum:

09.11.2016 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Geschäftsstelle des vdw Sachsen

Hinweis: Wir haben die Seminarinhalte gemäß gewünschter Anfragen neu angepasst. 

Inhalte

Vorkehrungen für den unvorhergesehenen Ausfall von Geschäftsführern werden in wohnungswirt­schaftlichen Unternehmen erfahrungsgemäß vernachlässigt.

Was geschieht mit dem Unternehmen, wenn der Geschäftsführer plötzlich und überraschend verstirbt oder langfristig durch Krankheit aus­fällt? All diese Fälle, die durchaus aktuell sind, können die Handlungsfähigkeit des wohnungswirt­schaftlichen Unternehmens existentiell bedrohen, wenn die Verantwortlichen dafür nicht rechtzeitig Vorsorge treffen. Wer als Gesellschafter und insbesondere Geschäftsführer Verantwortung für das wohnungswirtschaftliche Unternehmen und seine Mitarbeiter gewissenhaft wahrnehmen will, sollte daher diese Risikofälle absichern und das Unternehmen nicht mit ungelösten Problemen zurück las­sen. Geschäftsführer, die keine Vorsorge für den Fall ihrer plötzlichen Verhinderung treffen, müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie sich unter Umständen gegenüber der Gesellschaft schadener­satzpflichtig machen.

Agenda

  • Ausgangslage
  1. Wie ist die Geschäftsführungs- und Vertretungsregelung dem Grunde nach im Unter­nehmen organisiert? Gibt es einen oder mehrere Geschäftsführer? Sind Prokuristen be­stellt? Ist (Handlungs-)Vollmacht erteilt? Wie ist die Vertretung im Übrigen geregelt (Einzelvertretungs-/Gesamtvertretungsberechtigung)?
  2. Wie ist das Unternehmen auf einen evtl. Ausfall des Geschäftsführers vorbereitet? Wel­che internen Organisationsmaßnahmen sind für diesen „Notfall“ getroffen?
  • Ausfall des Geschäftsführers
  1. Welche Risiken resultieren intern wie extern aus dem Ausfall des Geschäftsführers? Wie werden diese identifiziert?
  2. Welche weiteren Beteiligten und Organe können ggf. das Unternehmen – in welchem Umfang – vertreten?
  • Absicherungsmaßnahmen
  1. Welche kurz- und langfristigen Absicherungsmaßnahmen kommen in Betracht? Woran orientieren sich diese?
  2. Bestellung eines Ersatzgeschäftsführers? Bedarf es eines Anstellungsvertrages? Ab wel­chem Zeitpunkt ist der neue Geschäftsführer handlungsfähig?
  3. Können sich mehrere Geschäftsführer ggf. untereinander ermächtigen für den anderen Geschäftsführer mitzuhandeln?
  4. Kommt eine Notgeschäftsführung oder faktische Geschäftsführung durch Dritte in Be­tracht?
  5. Welche Rechte und Pflichten haben Mitgeschäftsführer, Prokuristen und Bevollmäch­tigte im „Notfall“? Über welche Mindestkenntnisse des Unternehmens sollten diese ver­fügen? Welche praktischen Probleme können auftreten?
  6. Welche internen und externen Maßnahmen sind im Übrigen zu treffen? Was ist ein sog. „Notfallkoffer“ und welchen Inhalt sollte dieser haben? Wie ist mit dem „Notfallkoffer“ umzugehen?
  • Haftungsrisiken
  1. Welche Haftungsrisiken resultieren aus einer unterlassenen oder ungeeigneten Vorsorge für den Geschäftsführer?
  • Sonstiges

Zielgruppe

Gesellschafter, Geschäftsführer, Prokuristen und Mitarbeiter von Rechtsabteilungen

Preis

Preis (Mitglieder): 189,00 €

Preis (Nichtmitglieder): 284,00 €

Hinweis

Beachten Sie bitte die Seminarzeit von 09:00 bis 13:30 Uhr. Vielen Dank.

Veranstalter:

Rechtsanwalt Jörg-Dieter Battke