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Praxisseminar Vollstreckungsrecht – Die Antragstellung für die einzelnen Vollstreckungsmaßnahmen über das amtliche Formular


Zeitraum:

17.08.2016 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Zielgruppe

Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Rechtsabteilung und Debitorenmanagement

Inhalte

Seit 01. April 2016 muss für die Vollstreckung von Geldforderungen ein amtliches Formular beim Gerichtsvollzieher eingereicht werden. Für die Verfahren der gütlichen Erledigung, der Vermögensauskunft, der Anschriftenermittlung, dem Auskunftsersuchen und natürlich der Zwangsvollstreckung, ist das Formular inhaltlich nicht vollständig. Um die Vollstreckung erfolgreich durchzuführen und insbesondere Vollstreckungskosten zu sparen, sind die Antragsteller gezwungen Zusatzanträge zu stellen.

Wichtig ist auch, mit welchem aus dem Internet abrufbaren Formular in der Praxis gearbeitet wird! Die zur Zeit beste Variante wird im Seminar dargestellt, um mit dem Formular flexibel und richtig arbeiten zu können. Hierzu gehört auch die Möglichkeit, z. B. Schriftgrößen für den kompletten Inhalt zu verändern.

In diesem Seminar werden Ihnen die Möglichkeiten der Zusatzanträge dargestellt, sowie gesonderte Antragsformen für ein isoliertes Auskunftsersuchen oder der Anschriftenermittlung durch den Gerichtsvollzieher während des laufenden Verfahrens. Sie erhalten zu allen Ergänzungen Formulierungsvorschläge und praktische Tipps. Weiterhin wird erläutert, welche Seiten bzw. Module für die jeweiligen Anträge -nur- eingereicht werden müssen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Darstellung der Möglichkeiten, die Freitextfelder im Formular für die jeweiligen Module richtig zu nutzen.

Da die Vermögensverzeichnisse weiterhin in einigen Verfahren unvollständig sind, werden auch die Möglichkeiten des Nachbesserungsantrages vom Inhalt her, in Verbindung mit dem Formular, erläutert.  Auch im Verhaftungsverfahren müssen bestimmte Positionen beachtet werden – wie stelle ich den Antrag auf Übersendung einer Abschrift des Vermögensverzeichnisses?

Aus der aktuellen Rechtsprechung erhalten Sie positive OLG-Entscheidungen zu Fragen der persönlichen Zustellung durch den Gerichtsvollzieher. Ebenso werden wichtige BGH-Entscheidungen zur amtlichen Forderungsaufstellung, Eintragung des Schuldners im Schuldnerverzeichnis und zum Ruhen des Verfahrens bei der Kontopfändung erläutert.

Nutzen Sie daher dieses Seminar für Ihre tägliche Praxis, um effektiv und kostenbewusst das amtliche Formular für die Zwangsvollstreckung anzuwenden.

Agenda

  1. Welche Zusatzanträge sind notwendig für die gütliche Erledigung und beim Verfahren der Vermögensauskunft?
  2. Welches Formular sollte aus dem Internet benutzt werden?
  3. Wie stelle ich den Antrag auf Anschriftenermittlung während des laufenden Verfahrens an den Gerichtsvollzieher?
  4. Wie sieht der Antrag für ein isoliertes Auskunftsersuchen aus?
  5. Welche Seiten und Module brauchen für die einzelnen Aufträge nur eingereicht werden?
  6. Formulierungsvorschläge und Tipps für alle Verfahren
  7. Welche Daten werden bei einer Suche im Schuldnerverzeichnis nur noch benötigt?
  8. Positive OLG-Entscheidungen für die Gläubiger, bei der Frage der persönlichen Zustellung durch den Gerichtsvollzieher
  9. Was sagt der BGH zur amtlichen Forderungsaufstellung, Eintragung im Schuldnerverzeichnis und zum Ruhen des Verfahrens bei der Kontopfändung?
  10. Der Inhalt des Nachbesserungsantrages
  11. Nachmeldung von Kosten im Verhaftungsverfahren
  12. Wie können die Freitextfelder im Formular richtig genutzt werden?
  13. Wie beantrage ich eine Abschrift des Vermögensverzeichnisses?

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Preise

Preis (Mitglieder): 239,00 €

Preis (Nichtmitglieder): 359,00 €

Veranstalter:

Frank Däumichen, Geschäftsführer der GMF GmbH

Frank Däumichen ist geschäftsführender Gesellschafter der GMF Gesellschaft für innovatives Forderungsmanagement mbH und Leiter der GMF Akademie für Forderungsmanagement. Als qualifizierte Person ist er für die GMF im Rechtdienstleistungsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Aufgrund seiner 10-jährigen Justizangehörigkeit, darunter auch die Tätigkeit als Gerichtsvollzieher in Berlin, wurde die qualifizierte Zwangsvollstreckung eines seiner Hauptaugenmerke. Zu den Themen betriebliches und gerichtliches Mahnverfahren bis hin zur Zwangsvollstreckung und dem Verbraucherinsolvenzverfahren, tritt er bundesweit regelmäßig als Referent auf. Weiterhin verfasst er Aufsätze in juristischen Fachzeitschriften und war Herausgeber der Fachzeitschrift Forderung und Vollstreckung (FoVo). Ebenso ist er Mitglied des Landesfachausschusses Innen und Recht von Baden-Württemberg.

Sein Ziel in den Seminaren liegt darin, die praktische Optimierung in der Bearbeitung von Vorgängen zu fördern, um die Sicherheit und Kompetenz für die Mitarbeiter der jeweiligen Bereiche zu erhöhen.