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Abwehr von Bauzeitnachträgen der Bauunternehmen und Architekten / Ingenieure

Abwehr von Bauzeitnachträgen der Bauunternehmen und Architekten / Ingenieure

Zeitraum:

18.04.19 09:00 bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Am Brauhaus 8 01099 Dresden

Die Bauunternehmen, aber auch die Architektur- und Ingenieurbüros, versuchen im Zusammenhang mit der Bauzeit höhere Vergütung durchzusetzen. Gerade in Zeiten guter Baukonjunktur hoffen die Auftragnehmer, dass solche Nachträge durch den Auftraggeber „durchgewunken“ werden. Gleichzeitig sehen sich die Auftraggeber häufig vor einem Scherbenhaufen. Die Bauzeit läuft aus dem Ruder und gleichzeitig werden die Auftraggeber mit gigantischen Vergütungs- bzw. Honorarforderungen ihrer Auftragnehmer überzogen.

Häufig möchten die Auftraggeber im Interesse eines zügigen Baufortschritts die Forderungen der Auftragnehmer, zumindest teilweise, akzeptieren. Das Haushaltsrecht, der Fördermittelgeber und manchmal sogar die Gefahr der strafrechtlichen Untreue führen jedoch dazu, dass der Auftraggeber die Forderungen der Auftragnehmer nicht einfach bestätigen darf.

Dabei zeigt die Rechtsprechung zu bauzeitabhängigen Mehrkosten beim „gestörtem Bauablauf“ ein anderes Bild. Meistens lehnen sich die Auftragnehmer zu weit aus dem Fenster.

Dieses Seminar liefert das Know-how um bauzeitabhängige Mehrkosten der Bauunternehmen und Architekten/Ingenieure abzuwehren, unberechtigte Forderungen zu erkennen, aber auch wirtschaftlich und rechtlich vertretbare Nachträge zu bestätigen.

  1. Rechtliche Anspruchsgrundlagen für bauzeitabhängige Mehrkosten (unter Berücksichtigung der HOAI, der VOB/B und dem neuen BGB-Bauvertragsrecht)
  2. „Gestörter Bauablauf“: Begriff, Bedeutung, Anwendung in der Praxis
  3. Schriftverkehr zur Bauzeit: vermeintliche Anordnungen des Auftraggebers, Bauprotokolle, Bauablaufpläne, Behinderungsanzeigen des Auftragnehmers
  4. Rechtsprechung zu den Anforderungen an die Dokumentation und Nachweisführung
  5. Beschleunigung, Beschleunigungsvergütung
  6. Witterung: höhere Gewalt, Bauzeitverlängerung, bauzeitabhängige Mehrkosten
  7. Honorarstreitigkeiten mit Architekten und Ingenieuren bei Bauzeitverlängerungen

Wichtiger Hinweis

„Dieses Seminar des vdw Sachsen ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern (& ggf. Immobilienmakler) gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Makler, WEG- und Wohnimmobilienverwalter sind nach § 34c Absatz 2a der Gewerbeordnung zur Weiterbildung verpflichtet. Die Weiterbildungsverpflichtung für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter umfasst 20 Stunden in drei Jahren und gilt darüber hinaus auch für unmittelbar bei der erlaubnispflichtigen Tätigkeit mitwirkenden Beschäftigten.“

Zielgruppe

Mitarbeiter/innen Recht, Bauen, Technik und Management & Geschäftsführer/innen, Architekten/innen und Ingenieure

 

Anfahrt

  • Preis Mitglieder: 239,00 €
  • Preis Nichtmitglieder: 359,00 €

Dozent/in

Rechtsanwalt Volker Schmidt

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Fachanwalt für Verwaltungsrecht (Sozietät Kiermeier Haselier Grosse, Dresden / Die fachlichen Schwerpunkte von Herrn Schmidt liegen im Privaten Baurecht, im Vergaberecht und im Architektenrecht. Herr Schmidt ist bundesweit als Dozent für verschiedene Seminaranbieter tätig und hat in den vergangenen Jahren über 200 Seminare zu Themen…




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